Drillinge und niedrige Zahlen sorgten für Sechserflut im LOTTO 6aus49 dklb_close dklb_info dklb_bt_arrow_left dklb_bt_arrow_right dklb_sl_arrow_left dklb_sl_arrow_right_ lotto_kleeblatt

• Ziehung am Samstag: 14 Gewinner mit sechs Richtigen
• Jackpot in Sachsen geknackt

Kuriose Gewinnquoten brachte die Ziehung der Lottozahlen am vergangenen Samstag hervor: Gleich 14 Tipper aus zehn Bundesländern hatten die sechs Richtigen auf ihrem Tippschein, was zu einer – im Vergleich zu sonstigen Ziehungen – relativ niedrigen Quote von 109.123 Euro führte. Immerhin ein weiterer Glückspilz aus Sachsen hatte noch die Superzahl richtig und knackte den Jackpot mit 7.094.666 Euro.


Doch wie kommt es, dass so außergewöhnlich viele Tipper die sechs Richtigen auf ihren Tippscheinen hatten? Ein Blick auf die Zahlen 6, 9, 10, 11, 18 und 22 bringt Licht ins Dunkel. Hier treffen gleich mehrere Gründe für die Anhäufung von Gewinnen aufeinander.

Alle Zahlen sind kleiner als 31. Da viele Lottospieler mindestens ein Kästchen mit Geburtsdaten ihrer Angehörigen spielen, ist die Trefferquote diesmal besonders hoch.

Vier Zahlen sind kleiner als 12. Auch diese Zahlen werden in Geburtstagskombinationen häufig getippt, da sie die Monate darstellen.

Es gibt einen Drilling 9, 10, 11. Viele Lottospieler tippen die Zahlen auf den Scheinen in einem Muster. Sehr beliebt sind auch Zahlen, die direkt aufeinanderfolgen, wie zum Beispiel die sogenannten Drillinge.

Das alles führte dazu, dass in der Ziehung am 16. Februar nicht nur ungewöhnlich viele Sechser zu verzeichnen waren, sondern auch in den mittleren und unteren Gewinnrängen mehr Treffer gelandet wurden. Gibt es zum Beispiel in einer durchschnittlichen Ziehung rund 500 Mal den Fünfer, wurde er am vergangenen Samstag gleich 1547 Mal getroffen. Ähnlich verhält es sich auch mit dem „Fünfer plus Superzahl“, der durchschnittlich 60 bis 70 Mal getroffen wird. Am Samstag waren es gleich 214 Tipper, die ihn auf ihrem Schein hatten.