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Die „Expedition Chawwerusch“, die junge Sparte des Theaters aus Herxheim, gewann beim diesjährigen KultDING der Lotto Rheinland-Pfalz – Stiftung den ersten Preis. Damit würdigte die Jury unter dem Vorsitz von Kulturstaatssekretär a.D. Walter Schumacher insbesondere das selbst erarbeitete Stück „DECIDE – ein Parzivalprojekt“.

Seit 13 Jahren unterstützt die LOTTO Rheinland-Pfalz – Stiftung gemeinnützige Anliegen im Land. In diesem Jahr verlieh die Stiftung zum zweiten Mal das KultDING: einen Preis für beispielhafte soziokulturelle Projekte mit Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz.

„Zum KultDING gehören neben dem Geldpreis der Lotto-Stiftung auch handgefertigte Trophäen der Jugendkunstschule Cochem-Zell und professionelle Imagefilme der TomTom PR Agentur“ erläutert Frank Zwanziger, Geschäftsführer der Lotto-Stiftung: „Die Filme zeigen, wie kreativ und integrativ die soziokulturelle Arbeit in ganz Rheinland-Pfalz ist und man kann das als die eigentliche Intention des Preises bezeichnen: Wir möchten die tollen Projekte für eine breite Öffentlichkeit sichtbar machen, damit die Organisatoren mehr Anerkennung und Förderung erfahren können.“

Stiftungs-Vorstandsmitglied Walter Desch pflichtet ihm bei: „Das KultDING soll zeigen, was Kinder und junge Menschen auf die Beine stellen können und was sie sich – unter Anleitung von Erwachsenen – als Zugang zur Kultur einfallen lassen.“ Das bestätigt auch Margret Staal, Vorstand der LAG Soziokultur und Kulturpädagogik in Rheinland-Pfalz, die sich über die besondere Zusammenarbeit mit der Lotto-Stiftung freut: „Wir haben schon lange überlegt, wie wir diese herausragenden Projekte von Kindern und Jugendlichen mehr in die Öffentlichkeit tragen können. Da kam die Anfrage der Lotto-Stiftung genau zum richtigen Zeitpunkt.“

Mit der Großproduktion „DECIDE – ein Parzivalprojekt“ verknüpfte der Jugendableger des traditionellen Herxheimer Chawwerusch-Theaters das Mittelalter mit der Neuzeit. Das zweistündige Theaterstück wurde mit den insgesamt 40 Schülerinnen und Schülern gemeinsam entwickelt und an sieben Stationen insgesamt zehnmal aufgeführt. Ein Mammutprojekt in schwierigen Zeiten.

Kein Wunder, dass auch die Jury überwältigt war: „Es ist ungewöhnlich und außergewöhnlich, wie man aus diesem mittelalterlichen Stoff mit 40 jungen Schauspielerinnen und Schauspielern ein modernes Stück Theater machen kann“, fasst Jurychef Walter Schumacher zusammen: „Die Kinder und Jugendlichen haben nicht nur gespielt, sondern auch mitgeschrieben und improvisiert. So ist daraus ein richtig starkes Stück Volkstheater geworden.“

Da aufgrund der Corona-Pandemie keine zentrale Preisverleihung stattfinden konnte, überbrachte Stiftungs-Geschäftsführer Frank Zwanziger die Preise den Verantwortlichen der drei Projekte, die im Vorfeld aus einer Vielzahl von Bewerbungen von einer hochkarätigen Jury ausgewählt wurden. Für den ersten Platz gab es 3.500 Euro, für den zweiten 2.500 Euro und Platz 3 war mit 1.500 Euro dotiert.

Den zweiten Preis sicherte sich die Jugendkunstwerkstatt Koblenz, auf Platz drei landete der Verein Spieltrieb aus Waldmohr. Bewerben konnten sich Kulturprojekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Medien, Literatur, Musik, Tanz und Theater, die sich an Kinder und Jugendliche richten. Kooperationspartnerin des KultDING ist die LAG Soziokultur & Kulturpädagogik Rheinland-Pfalz e. V.

Für Stiftungs-Geschäftsführer Frank Zwanziger ist der große Kunstpreis der LOTTO Rheinland-Pfalz GmbH ein Vorbild für das KultDING. Dieser wird alle zwei Jahre unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin vergeben. Der Stiftungs-Geschäftsführer erklärt: „Die Zwischenjahre, in denen es keinen Lotto-Kunstpreis gibt, wollen wir sinnvoll mit Leben füllen und soziokulturelle Projekte mit und für Kinder und Jugendliche prämieren.“