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15.03.2010

Seit 40 Jahren gibt es die GlücksSpirale, die erste deutsche Soziallotterie. Anlass genug für das Glücksspielunternehmen Lotto Rheinland-Pfalz, dieses Jubiläum angemessen zu feiern: Beim Festakt in der Mainzer Staatskanzlei war nicht nur Ministerpräsident Kurt Beck dabei, sondern auch reichlich Prominenz aus Politik, Gesellschaft und Sport.

 

„Die Mutter aller Soziallotterien in Deutschland wird 40 Jahre alt. Alles was danach kam, einschließlich der Fernsehlotterien, ist nur eine Kopie der Lotterie, die vor 40 Jahren entstand“, sagte der Lotto-Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Rüdiger Messal in seiner Festrede nicht ohne Stolz. 1970 wurde die Lotterie gegründet, um vor allem zur Finanzierung der Olympischen Spiele 1972 in München beizutragen. Seitdem hat die GlücksSpirale, in deren Umfeld auch die lebenslange Rente erdacht wurde, mit dem Slogan „Die Lotterie, die Gutes tut“ Geschichte geschrieben und in vier Jahrzehnten alleine in Rheinland-Pfalz über 165 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke eingespielt.

 

Die GlücksSpirale gehört zu den wichtigsten und langjährigsten Förderern des Gemeinwohls in Deutschland. Nach ihrem Dasein als Olympialotterie von 1970 bis 1972 fungierte sie als WM-Lotterie, die der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland wichtige Gelder erwirtschaftete. Danach wandelte sich die GlücksSpirale nach einer kurzen Pause 1975 zur reinen Soziallotterie: So kommen heute ihre Spieleinsätze der gesamten Breite des gesellschaftlichen Lebens zu Gute. Bundesweit unterstützt die Lotterie seit 1976 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Wohlfahrtspflege und den Sport. In Rheinland-Pfalz profitieren auch die landeseigene Stiftung Natur und Umwelt und die Landesmusikkultur von den Spieleinsätzen.

 

Mit ihren Zuwendungen in Höhe von 63,5 Millionen Euro hat die GlücksSpirale alleine im Jahr 2009 erneut vielen gemeinnützigen Vorhaben im Sport, in der Wohlfahrtspflege und beim Denkmalschutz finanziellen Rückhalt gegeben.

 

„Nicht das Geld allein macht den Wert der Lotterie aus. Sie hat mit ihrer breiten Öffentlichkeitsarbeit auch viele Themen in den Fokus öffentlichen Interesses gerückt“, sagte Dr. Rüdiger Messal: „Die GlücksSpirale hat immer gedient und zugleich Nachdenklichkeit befördert. Sie hat ungeheuer viel möglich gemacht, was ohne diese Mittel vielleicht selten denkbar gewesen wäre.“

 

Dem pflichtete auch Ministerpräsident Kurt Beck bei: „Mit den Geldern der GlücksSpirale und den über 4,5 Milliarden Euro, die seit 1948 durch die Spielangebote von Lotto Rheinland-Pfalz erwirtschaftet wurden, konnte in unserem Bundesland viel Gutes bewirkt werden.“

 

Dies bestätigten auch die anwesenden Vertreter der fünf direkten Nutznießer der GlücksSpirale in einer Talkrunde: Margit Conrad (Staatsministerin für Umwelt und Forsten), Karin Augustin (Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz), Wolfgang Krause (Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes), Prof. Dr. Christoph-Hellmut Mahling (Vorsitzender des Landesmusikrates) und Dr. Wolfgang Illert (Geschäftsführer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz) pflichteten Kurt Beck in ihren Ausführungen bei.

 

In einer weiteren Talkrunde schwelgten prominente Olympiasieger von 1972 in Erinnerungen: Ingrid Mickler-Becker (4 x 100 Meter), Klaus Wolfermann (Speerwerfen), Dr. Alois Bierl (Ruder-Doppelvierer) und Peter Trump (Hockey). Thema war natürlich auch das Attentat auf israelische Sportler und der legendäre Satz „The games must go on“ des damaligen IOC-Präsidenten Avery Brundage.

 

Weitergehen wird es natürlich auch mit der GlücksSpirale. Die Soziallotterie ist auch 2010 attraktiv wie eh und je. Mittlerweile winken als Höchstgewinne zwei Sofortrenten in Höhe von je 7500 Euro monatlich. Es gibt drei variable Spieleinsätze: 1 Euro, 2,50 Euro oder 5 Euro und außerdem kann man die GlücksSpirale auch als Jahreslos spielen. Und auch in Zukunft wird die Soziallotterie nicht nur Gewinner produzieren, sondern auch dem Gemeinwohl dienen.

 

Spielsucht
Spielteilnahme ab 18 Jahren. Glücksspiel kann süchtig machen. Nähere Informationen unter www.spielen-mit-verantwortung.de. Hotline der BzgA: 0800 1372700 (kostenlos und anonym).
SUCHT - Infoline
Regionale Hilfe in Rhein- land-Pfalz in Zusammen- arbeit mit der Landes- zentrale für Gesund- heitsförderung
Alle Angaben ohne Gewähr.